Auf welchen Untergrund können wir einen Spachtelboden aufbringen?

zement spachtelboden und betonboden gestaltung

Generell:

Der Untergrund muss trocken, staubfrei, tragfähig, rissfrei, ausreichend rau und frei von Verunreinigungen jeglicher Art sein. Ideal sind Zementestriche mit einer Festigkeitsklasse von mindestens ZE25. Der Estrich sollte mindesten 28 Tage alt sein und darf eine Ausgleichsfeuchte von 2,5% CM bei Zementestrich und 0,5% CM bei allen anderen Estrichen nicht übersteigen.

Alle im Estrich vorgegebenen Bewegungs-und Dehnungsfugen sind im Endbelag zu übernehmen. Heizestriche müssen vor der Belegung mit unserem Spachtelboden gemäß den Vorgaben des Herstellers aufgeheizt und wieder abgekühlt sein. Sollte der Untergrund verunreinigt sein, wie z.B. Sinterschichten, Rückstände alter Beläge oder nicht tragfähig sein, empfehlen wir Sandzustrahlen oder mechanisch die Oberfläche zu reinigen. In Zweifelsfällen Proben anlegen. Die DIN-üblichen Dehnungsfugen und Materialeigenschaften sind einzuhalten. Generell müssen zu angrenzenden Flächen wie Wandanschlüssen, Türrahmen oder ähnlich Randdämmstreifen gesetzt werden. Dieses ermöglicht das Ausdehnen, bzw. Arbeiten des Zementbodens und dient zusätzlich als Schallschutz. Wir benötigen KEINE zusätzlichen Dehnungsfugen in der Fläche!

Grundsätzlich orientiert sich die Eignung von Untergründen an den Vorgaben für die Verlegung von Fliesen und Natursteinen. Bei kritischen Untergründen empfehlen wir zur Sicherung der mechanischen Verkrallung und das Einstellen der richtigen Saugfähigkeit des Untergrundes eine 2-Komponentenharz-Grundierung zu verwenden. Bei intakten und tragfähigen Betonestrichen können wir unsere Kontaktgrundierung verwenden.